Datenschutz und DataTrust: Nachnutzung

Wer kann die Daten wie für Forschung oder Journalismus (nach-)nutzen?

Aus anderen Datenspendeprojekten wissen wir: Die gespendeten Daten sind manchmal auch nach Jahren noch interessant für andere Forscher·innen und Journalist·innen. Doch können personenbezogene beziehungsweise -beziehbare Daten nicht einfach im Netz veröffentlicht werden. Dennoch wollen wir ermöglichen, die Daten nachnutzbar zu machen. Das Modell dafür ist der Data Trust. Grundsätzlich ausgeschlossen ist dabei jedoch jegliche kommerzielle Nachnutzung der Daten aus Datenspendeprojekten der DataSkop-Plattform. 

Forscher·innen und Journalist·innen können sich an DataSkop wenden und um Zugang zu den gespendeten Daten eines Projekts bitten. DataSkop wird für den Umgang mit solchen Anfragen einen Kriterienkatalog sowie ein Verfahren definieren und dokumentieren. Wenn dem Ansinnen entsprochen wird, werden die betroffenen Datenspender·innen per E-Mail über die Bitte auf Nachnutzung der Daten sowie die anfragenden Personen, ihre Institutionen und den Zweck der Nachnutzung informiert. Sie haben dann zwei Wochen Zeit zu widersprechen. Nach Ablauf dieser Frist erhalten die beantragenden Personen oder Einrichtungen unter strengen Datenschutzvorgaben die gespendeten Daten derjenigen, die nicht widersprochen haben.