Technologie & Open Source

DataSkop setzt auf erprobter Open-Source-Software auf und besteht aus zwei Elementen: Die eigentliche Datenspendeplattform ist eine Python/Django-Software, die im Netz läuft. Dort werden die gespendeten Daten gesammelt. Spender·innen können über ihren Account die durch sie gespendeten Daten downloaden, löschen und Zugriffsrechte verwalten. Ab kommenden Jahr werden auf der Plattorm verschiedene Datenspendeprojekte zugänglich sein und können „Workspaces“ für entsprechende Lernszenarien bereitgestellt werden.

Das andere Element von DataSkop ist der Client: Er wird von den Nutzer·innen heruntergeladen und auf dem eigenen Computer installiert. Dabei handelt es sich um eine Electron-Anwendung. Sie läuft auf Windows-, Mac- und Linux-Rechnern und basiert im Wesentlichen auf einem Chrome-Browser mit einigen Zusatzfunktionen.

Die Vorteile dieser Lösung liegen neben der Unabhängigkeit vom Betriebssystem darin, dass im Gegensatz zu einer Webanwendung die Entwicklung des Frontend (Interface usw.) nur für einen Browsertyp optimiert werden muss. Hinzu kommt ein datenschutzrechtlicher Aspekt: Die Daten werden von den Nutzer·innen selbst auf ihren Rechnern gesammelt, bevor sie sich entscheiden, diese zu spenden. Dieser Zwischenschritt dürfte eine rechtliche Anfechtung seitens der Plattformbetreiber oder anderer Stellen erschweren.

Den Open-Source-Code der DataSkop-Software finden Sie hier bei Github.